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Die Macht der Resilienz

Jaqueline Daps

Agenda

  • Was bedeutet es resilient zu sein?
  • 7 Säulen der Resilienz
  • Zitat
  • Resilienz-Ressourcen-Tausch
  • Abschlussrunde

Resilienz

Was bedeutet das?

Die psychische Widerstandsfähigkeit eines Menschen.

Die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen, Krisen, Rückschläge, Stress oder traumatische Erlebnisse überstehen und gestärkt daraus hervorgehen.

Die mentale Elastizität und Anpassungsfähigkeit.

Ein dynamischer Entwicklungs- und Anpassungsprozess. – Nicht angeboren!

RESILIENZ 03

Die 7 Säulen der Resilienz

3 Grundhaltungen

Optimismus
Akzeptanz
Lösungsorientierung

4 Handlungsaspekte

Selbstfürsorge
Netzwerkorientierung
Selbstwirksamkeit
Zielorientierung

nach Ursula Nuber

Optimismus

eine positive, zuversichtliche Grundeinstellung

Resiliente Menschen glauben, dass sich Situationen bessern werden und suchen aktiv nach Chancen.

Rückschläge werden als vorübergehend und begrenzt betrachtet.

OPTIMISMUS 06

Akzeptanz

die Fähigkeit, die Realität anzunehmen

Dinge zu akzeptieren, die nicht zu ändern sind (Verluste, äußere Umstände, vergangene Ereignisse).

Dies schafft Ruhe und Gelassenheit und verhindert, dass Energie im vergeblichen Kampf gegen Unabänderliches verschwendet wird.

AKZEPTANZ 07

Lösungsorientierung

Fokus auf der Suche nach Lösung statt der Analyse des Problems

Es geht um aktives Handeln und das Möglichkeiten-Denken.

„Wie kann ich die Situation verbessern?“ statt „Warum ist das passiert?“

LÖSUNGSORIENTIERUNG 08

Selbstfürsorge

Verantwortung übernehmen (Selbstverantwortung)

Es geht nicht nur darum, den Kopf über Wasser zu halten. Die Kontrolle zurückzugewinnen bedeutet, die Opferrolle zu verlassen.

Handlungskompetenz: Das Wissen und das Vertrauen, dass ich die Werkzeuge besitze.

Abbau von Ohnmacht: Rückgewinnung von Kontrolle als Befreiungsschlag.

SELBSTFÜRSORGE 09

Netzwerkorientierung

die Fähigkeit, Unterstützung anzunehmen und zu geben

Resilienz ist keine Einzelkämpfer-Eigenschaft. Kein „Ich muss alles alleine schaffen.“!

Ein stabiles soziales Netzwerk dient als Auffangnetz für emotionale und praktische Hilfe.

„Resilienz ist keine Einzelhaft. Wer um Hilfe bittet, beweist nicht Schwäche, sondern strategische Klugheit.“

NETZWERKORIENTIERUNG 10

Murmelgruppe-Übung

1

Partner finden

Suche dir einen Sitznachbarn (2-3 Minuten Zeit).

2

Hürde teilen

Stelle dir kurz eine aktuelle berufliche Hürde vor (Projekt, Zeitdruck etc.).

3

Austausch

Tausche dich zu den drei Impulsen aus.

Impuls A

„Es ist, wie es ist. Was an der Situation ist gerade nicht änderbar, und was stimmt mich trotzdem zuversichtlich?“

Impuls B

„Welche Fähigkeit von dir könnte uns hier gerade den Arsch retten?“

Impuls C

„Wenn wir beide zusammenarbeiten würden: Was wäre unser erster gemeinsamer Schritt?“

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“

— Seneca

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Zielorientierung

die Entwicklung realistischer, sinnstiftender und konkreter Ziele

Ein klarer Blick nach vorn und die Festlegung von Zielen geben Orientierung und Motivation.

Ziele ermöglichen den aktuellen Schmerz als notwendigen Teil des Weges zu akzeptieren.

Nicht gegen Wellen kämpfen, sondern Kurs auf den Leuchtturm halten.

ZIELORIENTIERUNG 13

„Um loszulegen, ist es nötig mit dem Reden aufzuhören und zu beginnen.“

— Walt Disney

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Resilienz-Ressourcen-Tausch

1

Identifiziere für dich deine stärkste und schwächste Säule

2

Gebe deine schwächste Säule mittels einer gezielten Frage in die Runde. Beispiel: „Akzeptanz“ mit der Frage: „Meine Akzeptanz ist schwach. Wie kann ich lernen, Dinge loszulassen, die ich nicht ändern kann?“

3

Teilnehmer mit ihrer stärksten Säule z.B. „Optimismus“ geben den Impuls „Ich gebe dir meinen Blick. Denke nicht an das Ende, sondern an den nächsten positiven kleinen Schritt.“

4

Würdigung der stärksten Säulen aller Teilnehmenden.

5

Formuliere einen konkreten Aktionsschritt für die nächste Woche um deine schwächste Säule zu stärken. Basierend auf den Impulsen der Gruppe.

Vielen Dank

Jaqueline Daps

Wie fühlst du dich?